e5 - Gemeinde

e5 | Was ist e5?

Die Gemeinde Bromberg nimmt am e5 Programm teil!

Seit dem Jahr 2017 ist die Gemeinde Bromberg Mitglied im e5-Programm für energiebewusste Gemeinden.

Das e5 Programm ist die „Champions League“ der energieeffizienten Städte und Gemeinden. Ziel des e5-Programms ist es, langfristige Klimaschutzmaßnahmen zu setzen und deren Wirksamkeit zu evaluieren. Je nach Grad der erreichten Energieeffizienz erhält eine Gemeinde bis zu fünf „e“. Der Erhalt eines „e“ ist dabei mit einer Haube in der Gastronomie vergleichbar. Das Programm eignet sich gleichermaßen für kleine Gemeinden wie große Städte, da der Maßnahmenkatalog individuell auf die Potenziale der Gemeinde zugeschnitten wird.

Die Gemeinde Bromberg ist bereits jahrelang im Energie- und Klimaschutzbereich sehr engagiert tätig und hat dabei bereits einiges umgesetzt:

  • Umfassende Energiedatenerhebung

  • Photovoltaik-Anlagen auf Gemeindegebäuden

  • Schulprojekte zu Energiethemen

  • Stromsparinitiativen

  • Ressourcenschonende Raumplanung

  • Energie Weiterbildungsoffensive – Stärkung der Eigenverantwortung der EinwohnerInnen

Da wir im Jahr 2017 neu in das e5-Programm aufgenommen worden sind, wurde bisher noch keine Bewertung durchgeführt. Das erste Audit für uns wird 2019 stattfinden.

In Niederösterreich sind bereits zahlreiche Gemeinden im e5-Netzwerk tätig und profitieren dabei voneinander. Hier finden sie nähere Informationen zum e5 Programm in Niederösterreich.

Österreichweit nehmen bereits über 200 Städte und Gemeinden aus 7 Bundesländern am e5 Programm teil. Auf europäischer Ebene sind bereits acht Staaten daran beteiligt jedoch läuft das e5 Programm hier unter den Namen European Energy Award.

Hier finden sie weitere Informationen zu e5 Österreich und dem European Energy Award.

Bromberg wurde für ihre Energieeffizienz ausgezeichnet

3 „e“ für e5-Gemeinde Bromberg (v.l.): LH-Stv. Stephan Pernkopf, GF Herbert Greisberger (eNu), Monika Panek (eNu, e5-Programmleitung), Präsident Alfred Riedl, Bgm. Josef Schrammel & Franz Reisenbauer (Marktgemeinde Bromberg)

Bildnachweis: NLK Reinberger

Im Jahr der Herausforderungen staunt man über die energie- und klimapolitischen Fortschritte zukunftsweisender e5-Gemeinden aus Niederösterreich! Bromberg wurde feierlich für ihre vielfältigen Projekte im e5-Programm prämiert und von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ ausgezeichnet. Sechs neue e5-Gemeinden konnten offiziell begrüßt werden.

Niederösterreichs Energiegemeinden vor den Vorgang geholt

Heuer wurden 16 e5-Gemeinden in Niederösterreich prämiert. So konnte Bromberg mit 3 „e“ ausgezeichnet werden.

Neu ins e5-Programm starten 6 Gemeinden: Biedermannsdorf, Burgschleinitz-Kühnring, Deutsch-Wagram, Euratsfeld, Gedersdorf und Japons.
Damit ist das e5-Programm in Niederösterreich auf 58 Gemeinden angewachsen.

Bromberg punktet mit Nahwärme, Bewusstseinsbildung und PV-BürgerInnenbeteiligung

Bromberg trat dem e5-Programm 2017 bei und ist zudem ein Mitglied der KEM und KLAR Bucklige Welt-Wechselland. Die Marktgemeinde setzte schon vor dem e5-Beitritt große Akzente zur Reduktion des lokalen CO2-Ausstoßes. Die Nahwärmeversorgung mit dem Anschluss aller kommunalen Gebäude und eine interkommunale PV-BürgerInnenbeteiligungsanlage sind Beispiele dafür.

Eine große Energiebefragung der Bevölkerung im Jahr 2018, in Kooperation mit der eNu, war die erste Initiative des neuen e5-Teams in Bromberg. Diese diente zur besseren Einschätzung der Energiebilanz. Es folgte die Ausarbeitung eines Energie- und Klimaleitbildes im Jahr 2019.

Die Bewusstseinsbildung und der Einbezug der Bildungseinrichtungen sind der Gemeinde Bromberg wichtig. So nimmt die Volkschule Bromberg an dem Projekt „Mission Energie Checker“ teil und es fand eine Schulung der PädagogInnen statt.

Diese Maßnahmen und Projekte ermöglichen die Erreichung von 3 „e“ mit einem Umsetzungsgrad von 55,2%.

e5_Auditbericht_Bromberg_2020.pdf herunterladen (1.03 MB)

„Champions League“ der energieeffizienten Gemeinden

„Das e5-Landesprogramm ist die Champions League der energieeffizienten Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, systematisch wirkungsvolle Maßnahmen umzusetzen, welche auf langjährige Erfahrungen basieren und trotzdem individuell mit jeder e5-Gemeinde gestaltet werden“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ. In regelmäßigen Abständen werden die e5-Gemeinden evaluiert und für ihren Einsatz ausgezeichnet. Je nach Grad der erreichten Umsetzung erhält eine Gemeinde bis zu fünf „e“. Der Erhalt eines „e“ ist mit einer Haube in der Gastronomie vergleichbar. Die Programmstruktur ist an Qualitätsmanagementsysteme angelehnt. Die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich begleitet die Gemeinden bei der täglichen Arbeit und unterstützt bei zukunftsweisenden Pilotprojekten.

e5-Handlungsfelder im Überblick

  • Entwicklungsplanung und Raumordnung: Nur wer gut plant, kann ausgezeichnet umsetzen!

  • Kommunale Gebäude und Anlagen: Rund um das Sanieren, effiziente Technik und erneuerbare Energieversorgung

  • Versorgung und Entsorgung: Abfall, lokale Energieproduktion, ökologische Grünflächen und Co. werden angepackt!

  • Mobilität: (e-)Carsharing, öffentlicher Verkehr, Fußwege, Radwege, Fahrzeugflotte der Gemeinde und mehr bereichern die Gemeinde

  • Interne Organisation: Das Energie- und Klima(qualitäts)management der Gemeinde!

  • Kommunikation & Kooperation mit BürgerInnen, Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, MultiplikatorInnen und anderen Gemeinden und Regionen

Bromberg ist seit 2018 eine e5-Gemeinde

Das e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden in Niederösterreich wächst weiter. Im Rahmen des Energie- und Umwelt-Gemeinde-Tages am 8. September, im Landtagssaal in St. Pölten, wurden sieben neue e5- Gemeinden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf empfangen.

Die Gemeinden sind wichtige Partner bei der Erreichung der Energie- und Klimaziele des Landes Niederösterreich. Mit Bromberg, Ernstbrunn, Kapellen, Kirchberg an der Pielach, Klosterneuburg, Mautern an der Donau und Wilhelmsburg nehmen ab 2017 sieben neue Gemeinden am e5-Landesprorgamm für energieeffiziente Gemeinden teil. „Die Gemeinden brauchen Mut und Innovation. Sie gehen als e5-Gemeinden mit gutem Beispiel voran und sind somit Vorbild für viele andere Gemeinden in Niederösterreich.“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über die neuen e5-Gemeinden in Niederösterreich.

„Champions League“ der energieeffizienten Gemeinden

Das e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden ist die „Champions League“ der energieeffizienten Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz, der Nutzung Erneuerbarer Energie und zum Klimaschutz zu setzen und deren Wirksamkeit zu evaluieren. Je nach Grad der erreichten Umsetzung erhält eine Gemeinde bis zu fünf „e“. Der Erhalt eines „e“ ist mit einer Haube in der Gastronomie vergleichbar, je mehr „e“, desto höher der Umsetzungsgrad. Die e5-Gemeinden müssen sich dafür in regelmäßigen Abständen einer externen Auditierung stellen, bei der ihre Erfolge sichtbar und mit anderen Gemeinden vergleichbar werden. „Die Gemeinden sind wichtige Partnerinnen und Partner bei der Erreichung der Energie- und Klimaziele des Landes Niederösterreich. In unserem Land ist die Energiewende schon voll im Gange: Niederösterreich deckt seinen Strombedarf zu 104 Prozent aus Erneuerbaren Energien. Auch bei den nächsten Schritten für eine saubere Umwelt werden unsere Gemeinden und vor allem unsere e5-Gemeinden eine wichtige Rolle spielen!“, freut sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf auf die Zusammenarbeit.

Bromberg ist Teil des e5-Programms

Die neue e5-Gemeinde aus der Buckligen Welt ist schon das zweite Mal Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde und beheizt bereits jetzt alle Gemeindegebäude zu 100% mit erneuerbarer Energie. Die Gemeinde hat sich dem e5-Programm und seinem Reglement angeschlossen um damit für ein zukunftsorientierte Energiepolitik zu sorgen. Dadurch will man den Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger eine stetig steigende Lebensqualität bieten und eine energiebewusste Zukunft gewährleisten.

Teilnahme am e5-Programm ist kostenlos

Die e5-Gemeinden profitieren von der kostenlosen Teilnahme am e5-Landesprogramm. Die niederösterreichischen Gemeinden dürfen den zu entrichtenden Mitgliedsbeitrag zweckgebunden für Mitgliedschaften zum Klimabündnis oder zu Klima-Energie-Modellregionen, Informationsveranstaltungen, Planungen für Energie- und Klimaschutzprojekte oder Weiterbildungsmaßnahmen in den Gemeinden verwenden. Ziel ist es, mit den Mitteln des Mitgliedsbeitrages konkrete Aktivitäten zu setzen.

Ausbau des e5-Programms

Die umgesetzten Maßnahmen der niederösterreichischen Gemeinden können sich international sehen lassen. Besonders hervorzuheben sind die Sanierungserfolge öffentlicher Gebäude, die Umstellung der Straßenbeleuchtungen auf LED, die Errichtung von Photovoltaikanlagen mit Bürgerbeteiligung und der Aufbau von e-Carsharing-Modellen. „Die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich steht den Gemeinden mit ihren Expertinnen und Experten mit Rat und Tat zur Seite. Damit wird es für Gemeinden leichter, konkrete Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Bis ins Jahr 2020 wollen wir 50 Vorreitergemeinden im e5-Programm betreuen“, so Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Auskunft und Beratung zum e5-Programm und zu weiteren Möglichkeiten einer zukunftsfähigen Gemeinde-Entwicklung erhalten Interessierte beim Gemeinde-Service-Telefon der eNu unter 02742 22 14 44 oder auf www.e5-niederoesterreich.at bzw. www.enu.at

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at

Für Rückfragen:

Michael Strasser
Pressesprecher Energie- und Umweltagentur NÖ

Tel. 02742 219 19-333
michael.strasser@enu.at, www.enu.at

Foto (v.l.n.r.): Helmut Halvax, GRin Ingrid Jelem, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bgm. Josef Schrammel, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Roman Haller

Bildnachweis: NLK Burchhart